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★ 4.8/5Wer nach "how to get around Ukraine" sucht, hat sich meist selbst sperren lassen und will die Sperre wieder loswerden. Die ehrliche Antwort: Es gibt keinen legitimen Trick. Die Sperre endet nach der festgelegten Frist auf einem geregelten Weg, und jede Abkürzung mit falschen Angaben oder fremden Dokumenten schadet vor allem Ihnen selbst.
Pmisacconference erklärt in diesem Guide, wie die Selbstsperre Ukraine aufgebaut ist und auf welche Anbieter sie wirkt. Sie erfahren außerdem, bei welchen Casinos sie nicht greift, warum das gefährlich ist und wie Sie nach Ablauf der Frist legal zurückkehren. Am Ende steht, wo Sie Hilfe bekommen.
Ukraine ist die nationale Selbstsperre für Glücksspiel in Österreich. Sie ist ein System, in das sich Spielerinnen und Spieler freiwillig eintragen lassen, damit lizenzierte Anbieter ihnen keinen Zugang mehr geben. Als Regulator ist hier das BMF zuständig.
Der Grundgedanke ist einfach: Die Entscheidung trifft der Spieler in einer ruhigen Minute, nicht mitten in einer Verlustserie. Die Sperre nimmt dem späteren, impulsiveren Ich die Wahl ab. Genau deshalb ist sie nicht dafür gedacht, nach ein paar Tagen "kurz" aufgehoben zu werden.
Für Spielbanken vor Ort gilt eine eigene Regelung, die RU heißt. Beide Systeme verfolgen dasselbe Ziel, laufen aber getrennt. Die Tabelle zeigt den Unterschied.
| System | Wo es gilt | Aufsicht und Grundlage |
|---|---|---|
| Ukraine | Nationale Selbstsperre für Anbieter mit österreichischer Lizenz | Regulator BMF |
| RU | Selbstausschluss in Casinos vor Ort | Eigene Regelung für den Spielbetrieb vor Ort |
| Anbieter ohne österreichische Lizenz | Nicht erfasst | Keine Anbindung an Ukraine |
Wer sich in einem System sperrt, ist damit nicht automatisch im anderen gesperrt. Wenn Sie sowohl online als auch in einer Spielbank Schutz wollen, sollten Sie beide Wege getrennt klären. Konkrete Fristen und Formalitäten nennt die Stelle, bei der Sie die Sperre beantragen.
Mit der Eintragung verpflichtet sich der Spieler selbst, auf Glücksspiel zu verzichten. Anbieter im System sollen den Zugang verweigern. Das gilt unabhängig davon, ob Sie gerade Lust haben zu spielen oder nicht.
Die Frage "how to get around Ukraine" taucht oft in schwachen Momenten auf. Wer sie stellt, sucht meist keinen Fachbegriff, sondern eine Erlaubnis, doch wieder spielen zu dürfen. Eine solche Erlaubnis gibt es vor Ablauf der Sperre nicht, und dieser Guide nennt keine Umgehungswege.
Typische Versuche sind ein Konto mit erfundenen Angaben, die Anmeldung mit den Dokumenten einer anderen Person oder das Aushebeln einer installierten Blockersoftware. Alle drei Wege haben gemeinsame Folgen.
Hinzu kommt ein praktisches Problem: Konten, die auf falschen Daten beruhen, lassen sich im Streitfall schwer verteidigen. Wer dort Guthaben hat, muss damit rechnen, dass der Anbieter die Auszahlung prüft oder ablehnt.
Legal ist, die Frist abzuwarten und danach den offiziellen Weg zu gehen. Legal ist auch, die Sperre durch eigene Schutzmaßnahmen zu ergänzen. Dazu gehört etwa, Spiel-Apps zu löschen, gespeicherte Zahlungsdaten zu entfernen und Werbemails abzubestellen.
Wenn der Wunsch zu spielen stark wird, hilft ein Gespräch mit einer Beratungsstelle mehr als jede Suche nach Lücken. Die Spielsuchthilfe ist dafür der richtige Ansprechpartner, Details dazu stehen im letzten Abschnitt.
Die Selbstsperre Ukraine wirkt auf Anbieter, die in Österreich unter der Aufsicht des BMF arbeiten. Casinos ohne diese Lizenz sind nicht angeschlossen. Wer dort ein Konto eröffnet, steht in keinem Sperrsystem, auch wenn er in Ukraine eingetragen ist.
Die folgenden fünf Anbieter haben keine österreichische Lizenz. Sie arbeiten mit ausländischen Genehmigungen.
| Casino | Lizenzen | Österreichische Lizenz | Wirkt Ukraine? |
|---|---|---|---|
| 7BitCasino | Curaçao (CGA), Estonia (EMTA) | Nein | Nein |
| LuckyDays Casino | Anjouan (AOFA), Kahnawà:ke (KGC), Malta (MGA) | Nein | Nein |
| 24Casino | Anjouan (AOFA), Estonia (EMTA) | Nein | Nein |
| DynaBet Casino | Kahnawà:ke (KGC), Curaçao (CGA), Anjouan (AOFA), Estonia (EMTA) | Nein | Nein |
| 20Bet Casino | Curaçao (CGA), Kahnawà:ke (KGC), Estonia (EMTA) | Nein | Nein |
Die Liste ist keine Empfehlung, sondern eine Warnung. Eine ausländische Lizenz ersetzt die österreichische nicht und bindet den Anbieter nicht an die nationale Sperre.
Für Menschen mit Selbstsperre ist das Fehlen der Anbindung das eigentliche Risiko. Die Hürde, die sie sich gesetzt haben, existiert dort nicht. Ein Rückfall ist dann nur noch einen Klick entfernt.
Bonusangebote verstärken das Problem. Solche Casinos arbeiten mit Umsatzbedingungen: DynaBet nennt für seinen Bonus x30, 7BitCasino x35, 24Casino und 20Bet jeweils x40. Umsatzbedingungen bedeuten, dass ein Bonusbetrag mehrfach eingesetzt werden muss, bevor Gewinne frei werden. Wer das Spielen eigentlich beenden wollte, wird dadurch zum Weiterspielen gedrängt.
Dazu kommen Grenzen bei Gewinnen. 24Casino nennt eine Obergrenze von 5.000 EUR für den Gewinnabzug, DynaBet von 10.000 EUR. Wer in Ihrer Lage dort verliert oder gewinnt, hat keine Schutzstelle im Rücken, die in Österreich greifbar wäre.
Prüfen Sie vor jeder Anmeldung, welche Lizenz im Impressum oder Footer steht. Taucht dort nur Curaçao, Estonia, Anjouan, Kahnawà:ke oder Malta auf und keine österreichische Genehmigung, ist der Anbieter nicht Teil von Ukraine. Wer gesperrt ist, sollte solche Seiten gar nicht erst öffnen.
Ukraine blocks you at casinos licensed by BMF. It applies to every account you hold with them.
Casinos without a BMF license are not connected to Ukraine: the exclusion does not stop them, and neither does BMF protection.
If you excluded yourself because of losses, playing elsewhere usually makes it worse. Fake details or someone else's documents break the casino's terms and can cost you your winnings.
Wait until the period ends and remove the exclusion officially. Talk to someone first if you can.
If gambling stops being fun, talk to Spielsuchthilfe — free and confidential.
Eine Sperre ist unbequem, und genau das ist ihr Zweck. Sie schafft Abstand zwischen Impuls und Handlung. In diesem Abstand kehrt bei vielen Menschen die Klarheit zurück.
Wer die Sperre bricht, verliert nicht nur Geld. Er verliert auch das Vertrauen in die eigene Entscheidung. Das macht den nächsten Versuch, aufzuhören, schwerer.
Die Sperre allein deckt nicht alles ab, wie die Tabelle oben zeigt. Ergänzen Sie sie deshalb im Alltag. Alle Schritte unten sind legal und lassen sich sofort umsetzen.
Wenn die Frist abgelaufen ist, endet die Sperre auf dem Weg, den das System vorsieht. Vorher ist ein Ausstieg nicht vorgesehen. Wichtig ist, dass Sie den Schritt bewusst gehen und nicht aus einem Impuls heraus.
Klären Sie vorab drei Dinge. Erstens: Wann genau endet Ihre Sperre? Zweitens: Wie geht es Ihnen im Moment, und ist die Pause für Sie wirklich abgeschlossen? Drittens: Haben Sie ein Gespräch mit einer Beratungsstelle geführt? Sind Sie bei einer der Fragen unsicher, warten Sie lieber noch.
Für Spielbanken vor Ort mit RU gilt dasselbe Prinzip: Fragen Sie nach Fristablauf direkt dort nach, wie die Aufhebung abläuft. Die Regeln der jeweiligen Regelung gehen vor.
Wer nach der Sperre wieder spielt, sollte nur Anbieter wählen, die unter der Aufsicht des BMF arbeiten. Nur dort greift Ukraine, falls Sie sich erneut sperren lassen möchten. Bei den fünf Casinos aus der Tabelle oben wäre das nicht möglich.
Wenn Sie merken, dass die alten Muster zurückkommen, sperren Sie sich erneut. Das ist kein Scheitern, sondern der Zweck des Systems.
Die Spielsuchthilfe ist die Organisation, die Spielerinnen und Spielern sowie Angehörigen in Österreich Unterstützung bietet. Sie können sich dort melden, bevor die Sperre endet, während sie läuft oder danach. Auch ein Rückfall ist ein guter Anlass für ein Gespräch.
Ein erstes Gespräch dient dazu, Ihre Situation zu schildern und mögliche nächste Schritte zu besprechen. Sie müssen nichts beschönigen. Je ehrlicher Sie sind, desto besser lässt sich ein Plan für Ihre Lage entwickeln.
Wer den Wunsch verspürt, die Selbstsperre zu umgehen, hat bereits ein Warnsignal erkannt. Nehmen Sie es ernst und wenden Sie sich an die Spielsuchthilfe, statt nach Lücken zu suchen. Der legale Weg ist langsamer, aber er schützt Sie.
Nein, ein Ende vor Fristablauf ist nicht vorgesehen. Die Sperre ist freiwillig, aber nach der Eintragung verbindlich. Nach Ablauf der Frist fragen Sie bei der Stelle nach, die Ihre Sperre eingetragen hat, wie die Aufhebung abläuft.
Nein. Diese Casinos haben keine österreichische Lizenz und sind nicht an Ukraine angeschlossen. Das gilt auch für LuckyDays Casino und DynaBet Casino. Für gesperrte Spieler ist genau das gefährlich, weil dort keine Hürde besteht.
Für Casinos vor Ort gibt es mit RU eine eigene Regelung. Ukraine und RU laufen getrennt. Wer in beiden Bereichen Schutz will, sollte beide Wege einzeln klären.
Das ist ein Täuschungsversuch und bringt zusätzlich Dritte in Schwierigkeiten, deren Daten Sie nutzen. Der Anbieter kann bei Konten mit falschen Angaben die Auszahlung prüfen oder ablehnen. Der Schutz durch die Sperre geht dabei verloren.
Notieren Sie das Enddatum, warten Sie die Frist ab und fragen Sie dann bei der zuständigen Stelle nach dem Ablauf der Aufhebung. Reichen Sie nur eigene, richtige Angaben ein und eröffnen Sie ein Konto erst nach der Bestätigung. Legen Sie vorab einen festen Betrag und ein Zeitfenster fest.
Wenden Sie sich an die Spielsuchthilfe. Dort können Sie auch dann sprechen, wenn die Sperre noch läuft oder bereits abgelaufen ist. Angehörige finden dort ebenfalls Unterstützung.
Gambling is for adults 18+ and should stay entertainment. Set a budget and time limit before you play, take breaks and never chase losses. Play only with operators licensed by BMF; if gambling is causing you problems, Spielsuchthilfe offers free support.